Winter

Wellnesswochenende in der Schweiz: Region, Hotel und Anwendungen wählen

Ein Wellnesswochenende wirkt am erholsamsten, wenn Anreise, Unterkunft und Anwendungen zusammenpassen. Ein Hotel mit grossem Spa nützt wenig, wenn bereits die Fahrt den halben ersten Tag beansprucht oder gewünschte Massagen am Wochenende längst ausgebucht sind. Umgekehrt braucht eine gelungene Auszeit weder das umfangreichste Wellnessangebot noch ein dichtes Programm. Entscheidend ist, vor der Buchung festzulegen, ob Thermalwasser, Sauna, Massage, Bewegung, Natur oder schlicht Ruhe den Schwerpunkt bilden sollen. Die Schweiz bietet dafür sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Thermalkurorte wie Baden, Bad Ragaz, Leukerbad oder Scuol verbinden Wellness mit gewachsenen Bädertraditionen, während alpine Hotels häufig Spa, Berglandschaft und Bewegung kombinieren. In Städten kann ein Wellnesswochenende wiederum mit Gastronomie, Kultur und kurzen Wegen verbunden werden. Wer zunächst den gewünschten Charakter der Auszeit bestimmt, kann Region und Unterkunft wesentlich gezielter auswählen.

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Ein Garten für vier Jahreszeiten: Blüten, Strukturen und Farben gezielt kombinieren

Ein Garten wirkt dann besonders überzeugend, wenn seine Gestaltung nicht auf wenige Sommerwochen beschränkt bleibt. Frühjahrsblüher, sommerliche Stauden, Herbstfarben, Gräser, Fruchtstände und markante Gehölze können so kombiniert werden, dass sich das Bild im Jahreslauf verändert, ohne seine gestalterische Ordnung zu verlieren. Entscheidend ist dabei weniger die Menge unterschiedlicher Pflanzen als eine abgestimmte Folge aus Blütezeiten, Höhen, Blattfarben und dauerhaften Strukturen. Wer vier Jahreszeiten mitdenkt, plant deshalb nicht einfach möglichst viele Dauerblüher. Gute Pflanzungen leben vom Wechsel: Im Frühling dominieren Zwiebelpflanzen und junge Blätter, im Sommer übernimmt die Blütenfülle, im Herbst gewinnen Gräser und Laubfarben an Bedeutung, im Winter bleiben Samenstände, Rinden und immergrüne Formen sichtbar. Standort und Boden setzen dabei den Rahmen für jede Pflanzenwahl.

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Neuer Wettersatellit gestartet: Europa sieht Gewitter künftig im Minutentakt

Europa bekommt einen neuen Blick auf sein Wetter: In der Nacht auf Freitag ist der Wettersatellit MTG-I2 erfolgreich ins All gestartet. Der Satellit der dritten Meteosat-Generation soll Gewitter, Stürme, Starkregen und Waldbrände wesentlich schneller und detaillierter erfassen als frühere Systeme. Auch für die Schweiz sind die neuen Daten besonders interessant – gerade bei rasch entstehenden Gewittern über den Alpen. MTG-I2 startete am Donnerstag, 27. August 2026, um 22.11 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation ESA verlief der Start erfolgreich.

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Ferien in der Schweiz: So verändert sich unser Reiseverhalten

Ferien bedeuten für Schweizerinnen und Schweizer längst nicht mehr automatisch zwei Wochen Mittelmeer im Hochsommer. Wir reisen weiterhin viel, geben dafür viel Geld aus und verbringen die Mehrheit unserer Übernachtungsreisen noch immer im Ausland. Gleichzeitig werden Kurzreisen wichtiger, die Schweiz selbst bleibt als Ferienland stärker als vor der Pandemie, Buchungen erfolgen teilweise kurzfristiger und Hitze, Preise sowie geopolitische Unsicherheit beeinflussen die Wahl des Reiseziels. Das Ferienverhalten verändert sich – nicht durch einen einzigen grossen Bruch, sondern durch viele kleine Verschiebungen.

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Glamping: Natur erleben mit Komfort – von Bubble-Hotel bis Alpenpod

Campen ohne Schlafsack auf dem Boden, ohne Zelt-Aufbau-Frust und ohne auf Komfort zu verzichten: Glamping verbindet das Beste aus zwei Welten – die Unmittelbarkeit der Natur mit dem Luxus einer guten Unterkunft. Und nirgendwo in Europa ist die Kulisse für dieses Erlebnis so dramatisch wie in der Schweiz. Ob Bubble-Hotel im Thurgau, geodätischer Pod im Wallis oder Holziglu über dem Luganersee – die Auswahl ist so vielfältig wie die Landschaft. Der Begriff „Glamping" – eine Kombination aus „Glamour" und „Camping" – ist verhältnismässig jung, das Bedürfnis dahinter aber nicht. Schon in den 1920er-Jahren, als sich Zeltferien erstmals ein breites Publikum leistete, träumte man von etwas Komfortablerem. Heute ist Glamping der am schnellsten wachsende Reisetrend Europas – und die Schweiz hat sich dabei mit einer Handvoll aussergewöhnlicher Konzepte weltweit einen Namen gemacht.

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Forum in St.Gallen setzt Impulse für resiliente Kreislaufwirtschaft

Am „Forum zur Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft“ trafen sich am Mittwoch im HSG Square 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Industrie, Handel, Politik und Forschung. Ihr gemeinsames Ziel: die Kreislaufwirtschaft in die Praxis bringen, gemeinsam ins Handeln kommen. Mitorganisiert wurde die Circular Lab Konferenz vom IOL Institut für Organisation und Leadership der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Den Auftakt machten Prof. Dr. Karolin Frankenberger, Dean der Executive School HSG und Mitinitiantin des Circular Lab, und Prof. Dr. Oliver Christ vom IOL Institut für Organisation und Leadership der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Sie zeigten, warum Kreislaufwirtschaft heute wichtig ist. Frankenberger sprach über neue Geschäftsmodelle und Zusammenarbeit und plädierte „für eine langfristig resiliente und überlebensfähige Wirtschaft“. Christ betonte die Bedeutung von regionaler Wertschöpfung und Kooperation über Branchen hinweg. Er erinnerte daran, dass bereits sieben der neun Planetaren Grenzen überschritten seien. „Es braucht eine Land- und Ernährungswirtschaft, welche die Natur stärkt und nicht schwächt“, sagte Christ.

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